📬 Dosimeter für Januar 2026 bitte zurücksenden · Mehr erfahren
PFEIFFER • Strahlenschutz
Externer Strahlenschutzbeauftragter (§70 StrlSchG) – seit 2008 in Berlin
Bundesweit · OSL & Albedo
Dosimetrie und Personendosimeter-Verwaltung bundesweit
Komplette Verwaltung Ihrer Personendosimeter – von der Bestellung über den monatlichen
Versand bis zur Auswertung über die zuständige Landesmessstelle. Zentral organisiert von Berlin aus,
für alle Bundesländer, mit vorfrankierten Rückumschlägen und klaren Prozessen.
Personendosimetrie bezeichnet die kontinuierliche Messung der individuellen
Strahlenexposition einer beruflich strahlenexponierten Person. Mithilfe eines Personendosimeters wird die
kumulative Strahlendosis erfasst, monatlich an eine behördlich anerkannte Messstelle gesendet und im
Strahlenschutzregister dokumentiert.
Die Zuständigkeit für die Dosimetrie obliegt dem Strahlenschutzbeauftragten. Er sorgt dafür,
dass jede strahlenexponierte Person mit dem passenden Dosimeter ausgestattet ist, dass die Dosimeter
rechtzeitig zur Auswertung kommen und dass die Ergebnisse korrekt dokumentiert werden. Pfeiffer Strahlenschutz
übernimmt diesen kompletten Prozess für Personaldienstleister, Kliniken, Forschungseinrichtungen und Industrie.
Dosimeter-Typen
OSL- und Albedo-Personendosimeter
Im Strahlenschutz kommen zwei Haupttypen von Personendosimetern zum Einsatz, je nach Strahlungsart und
Einsatzbereich. Beide werden monatlich getauscht und über behördlich anerkannte Messstellen ausgewertet.
In Deutschland sind die Personendosimeter-Auswertungen nach Bundesländern auf vier behördlich anerkannte
Messstellen verteilt. Bei Pfeiffer Strahlenschutz sortieren wir die Dosimeter zur eindeutigen Zuordnung
nach Briefumschlagfarbe – ein einzigartiges System, das Verwechslungen ausschließt und
auch bei großem Mitarbeiter-Pool den Überblick sichert.
Zuständige Messstellen für Personendosimetrie nach Bundesland
Messstelle
Zuständige Bundesländer
Briefumschlag
Berlin Senat
Berlin
Grau
Mirion (ehem. HZB)
Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Hamburg, Schleswig-Holstein
Sortierung nach Briefumschlagfarbe – wie es funktioniert
Jede strahlenexponierte Person erhält ihr Dosimeter in einem hochwertigen Kuvert in der Farbe der zuständigen
Messstelle. Im Inneren liegen das Dosimeter, ein vorfrankierter Rückumschlag, eine
verständliche Anleitung zur Rücksendung und Kontaktinformationen. Die Sortierung nach Farbe verhindert
Vertauschungen zwischen den Messstellen und beschleunigt den Versand.
GrauBerlin Senat
Landesmessstelle Berlin – für alle Berliner Personendosimeter
GelbMirion
Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Hamburg, Schleswig-Holstein
Personendosimeter werden monatlich getauscht: Am Monatsende geht das alte Dosimeter zur Auswertung an die
Messstelle, das neue Dosimeter wird parallel ausgegeben. So entsteht eine lückenlose Dosis-Erfassung.
Versand zum Monatsbeginn
Pfeiffer Strahlenschutz versendet das neue Dosimeter rechtzeitig zum Monatsbeginn.
Tragen während des Monats
Die strahlenexponierte Person trägt das Dosimeter während aller Tätigkeiten im Kontrollbereich.
Rückversand zum Monatsende
Das alte Dosimeter wird im vorfrankierten Rückumschlag an die zuständige Messstelle geschickt.
Auswertung & Dokumentation
Die Messstelle wertet das Dosimeter aus, das Ergebnis wird im Strahlenschutzregister dokumentiert.
Aktueller Rückversand-Hinweis
Bitte das Dosimeter des laufenden Monats zeitnah zur Auswertung zurücksenden, damit die Dosisdaten lückenlos dokumentiert werden können.
Januar 2026
Komplettservice
Was die Dosimetrie-Verwaltung umfasst
Pfeiffer Strahlenschutz übernimmt den kompletten administrativen Aufwand der Personendosimetrie –
Sie kümmern sich um Ihr Geschäft.
Beantragung der Institutsnummer bei der zuständigen Messstelle (einmalig 50 €)
Bestellung der Dosimeter in passendem Format (OSL oder Albedo)
Monatlicher Versand mit hochwertigem Kuvert in der Messstellen-Farbe
Vorfrankierter Rückumschlag liegt jedem Dosimeter bei
Verständliche Anleitung zur Rücksendung mit Kontaktinformationen
Verwaltung der Auswertungsergebnisse – Ablage und Dokumentation
Behördliche Meldungen an Strahlenschutzbehörden bei Grenzwert-Überschreitungen
Ersatz bei Verlust – schnelle Nachbestellung und Dosis-Schätzung über die Messstelle
Eine vollständige Preisübersicht aller Dosimetrie-Leistungen finden Sie auf der
Preisseite.
Eigene Software · Empfohlen
Dosimetrie-Verwaltung über das Pfeiffer-Portal
Alle Dosimeter-Anmeldungen, monatlichen Auswertungen und Mitarbeiter-Bewegungen verwalten Sie zentral
über das Pfeiffer-Portal — ohne Excel-Listen, ohne Rücksprache, in Echtzeit.
🏢
Firma-Anmeldung
Initialanmeldung Ihrer Niederlassung bei der gewählten Messstelle (Berlin Senat, Mirion, MPA NRW, LPS) — mit automatisch generiertem PDF und digitaler Signatur.
👥
Mitarbeiter-Bewegungen
Einzelne An- und Abmeldungen direkt im Portal mit automatischer E-Mail-Dispatch an die Messstelle — kein Postweg, keine Wartezeit.
📊
Monatliche Auswertungen
Personendosen aus der Messstelle werden automatisch im Portal eingepflegt — mit Verlaufskurven, Grenzwert-Warnungen und Export für interne Dokumentation.
🤰
Schwangerschafts-Workflow
Sonderüberwachung in einem Klick aktiviert: wöchentliche Auswertung, Bauchdosimeter, ärztliche Beratung dokumentiert — nach §69 StrlSchV.
🔔
Erinnerungen automatisch
Pass-Verlängerungen, Fachkunde-Aktualisierungen, jährliche Unterweisungen, Dosisgrenzen — das Portal warnt Sie rechtzeitig per E-Mail.
🇩🇪
Hosting in Deutschland
Server in Deutschland (IONOS), DSGVO-konform, keine US-Cloud. Ihre Mitarbeiter-Daten verlassen die EU nicht.
Zugang ist im Rahmen einer Dosimetrie-Beauftragung kostenfrei. Die externen Messstellen (Berlin Senat, Mirion, MPA NRW, LPS) bleiben Ihre offiziellen Messstellen im Sinne des § 169 StrlSchG — das Portal ist die zentrale Verwaltungsschicht darüber.
Compliance
Zentrale Stelle Verpackungsregister
Da Pfeiffer Strahlenschutz Dosimeter im verpackten Versand bundesweit verschickt, ist die Registrierung
bei der Zentralen Stelle Verpackungsregister (LUCID) nach VerpackG verpflichtend und vorhanden.
Registrierungsnummer: DE3235942112267
Besondere Überwachung · § 69 StrlSchV
Dosimetrie für schwangere Mitarbeiterinnen
Sobald eine berufliche exponierte Mitarbeiterin (Kat. A oder B) ihre Schwangerschaft anzeigt, gelten
verschärfte Schutzvorschriften nach § 31 StrlSchG und § 69 StrlSchV.
Ich übernehme die gesamte dosimetrische Sonderüberwachung — abgestimmt mit Arbeitgeber,
Betriebsarzt und Messstelle.
⚖️
Grenzwert reduziert auf 1 mSv
Ab Bekanntgabe der Schwangerschaft darf die Äquivalentdosis des ungeborenen Kindes für die Restdauer
der Schwangerschaft 1 mSv nicht überschreiten (statt 20 mSv/Jahr).
📅
Wöchentliche Auswertung
Das Personendosimeter wird wöchentlich ausgewertet (statt monatlich), damit eine
mögliche Überschreitung sofort erkannt und arbeitsrechtlich reagiert werden kann.
🎯
Zusätzliches Bauchdosimeter
Trägt die Mitarbeiterin eine Bleischürze, wird zusätzlich ein Personendosimeter unter
der Schürze auf Bauchhöhe getragen, um die Dosis am Uterus realistisch zu erfassen.
🩺
Ärztliche Beratung
Die Mitarbeiterin muss vom ermächtigten Arzt über die besonderen Risiken aufgeklärt
werden. Ich koordiniere das mit Ihrem Betriebsarzt und dokumentiere die Beratung.
📝
Sofortige Meldung & Dokumentation
Anmeldung der Sonderüberwachung bei der Messstelle, Aktualisierung des Strahlenpasses,
Information der zuständigen Behörde (sofern erforderlich) — alles aus einer Hand.
🚫
Tätigkeitsbeschränkungen
Beratung zu zulässigen Tätigkeiten: kein Aufenthalt in Sperrbereichen, keine Arbeiten
mit offenen radioaktiven Stoffen oberhalb der Freigrenzen, ggf. Umsetzung an anderen Arbeitsplatz.
Wichtig für Arbeitgeber: Die Mitarbeiterin entscheidet selbst, wann sie die
Schwangerschaft mitteilt. Ab Mitteilung greifen die Schutzvorschriften sofort — dann muss innerhalb
weniger Tage die Sonderüberwachung eingerichtet sein. Rufen Sie mich direkt an, sobald die Situation
eintritt: +49 (0)170 5414946.
Wie oft muss ein Personendosimeter getauscht werden?
Personendosimeter werden in der Regel monatlich getauscht. Am Monatsende wird das alte
Dosimeter zur Auswertung an die zuständige Landesmessstelle zurückgesandt, das neue Dosimeter wird
parallel ausgegeben. So ist eine lückenlose Dosis-Erfassung gewährleistet. Pfeiffer Strahlenschutz
versendet Dosimeter mit vorfrankiertem Rückumschlag.
Was ist der Unterschied zwischen OSL und Albedo Dosimetern?
OSL-Dosimeter (Optisch Stimulierte Lumineszenz) messen Photonenstrahlung wie Röntgen-
und Gammastrahlung und sind die Standardausrüstung im Strahlenschutz. Albedo-Dosimeter
messen zusätzlich Neutronenstrahlung und werden in Bereichen mit gemischter Strahlenexposition
eingesetzt – etwa an Forschungsreaktoren oder in der Nuklearmedizin. Albedo-Dosimeter sind aufwändiger
in Auswertung und Verwaltung.
Welche Messstelle ist in meinem Bundesland zuständig?
Die Zuständigkeit ist nach Bundesländern aufgeteilt: Landesmessstelle Berlin für Berlin;
Mirion für Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Hamburg und Schleswig-Holstein;
MPA für Bremen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen (NRW), Rheinland-Pfalz und Saarland;
LPS für Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.
Was passiert, wenn ich ein Dosimeter verliere?
Der Verlust eines Personendosimeters muss umgehend dem Strahlenschutzbeauftragten und der zuständigen
Messstelle gemeldet werden. Die Messstelle berechnet eine Ersatzdosis auf Basis
vergleichbarer Tätigkeiten. Pfeiffer Strahlenschutz übernimmt die Meldung und sorgt umgehend für Ersatz –
das vermeidet Lücken in der Dosis-Dokumentation.
Was kostet die Dosimetrie pro Mitarbeiter?
Die Verwaltung eines OSL-Personendosimeters durch Pfeiffer Strahlenschutz kostet ab 10 €
pro Dosimeter und Monat. Albedo-Personendosimeter liegen in der Startphase (1. und 2. Monat) bei
ab 90 € pro Stück, ab dem dritten Monat in der laufenden Verwaltung bei
ab 15 €. Die Kosten der Messstelle sind separat. Vollständige Preisübersicht ansehen →
Wer ist zuständig für die Auswertung der Dosimeter?
Die behördlich anerkannten Messstellen werten die Dosimeter aus. In Deutschland sind das die
Landesmessstelle Berlin, Mirion, MPA und LPS. Pfeiffer Strahlenschutz organisiert den Versand zur
richtigen Messstelle, empfängt die Auswertungsergebnisse und dokumentiert die Dosiswerte im
Strahlenschutzregister.
Bis wann muss das Dosimeter zurückgesendet werden?
Personendosimeter müssen jeweils zum Monatsende zur Auswertung zurückgeschickt werden.
Spätestens innerhalb der ersten zwei Wochen des Folgemonats sollte das alte Dosimeter bei der Messstelle
eingegangen sein, damit die Auswertung zeitnah erfolgen kann und Verzögerungen in der Dosis-Dokumentation
vermieden werden.
Was passiert bei einer Schwangerschaft mit der Dosimetrie?
Sobald eine berufliche exponierte Mitarbeiterin ihre Schwangerschaft anzeigt, gelten verschärfte
Schutzvorschriften nach § 31 StrlSchG und § 69 StrlSchV: Der
Dosisgrenzwert wird von 20 mSv/Jahr auf 1 mSv für die Restdauer der Schwangerschaft
reduziert. Das Personendosimeter wird auf wöchentliche Auswertung umgestellt; bei
Tätigkeiten mit Bleischürze kommt zusätzlich ein Bauchdosimeter unter der Schürze zum
Einsatz. Pfeiffer Strahlenschutz übernimmt die Anmeldung bei der Messstelle, die Koordination mit dem
Betriebsarzt sowie die laufende Dokumentation — alles aus einer Hand. Mehr Details unter
Dosimetrie für schwangere Mitarbeiterinnen.